01 Juni, 2012


DIAMOND JUBILEE


Das offizielle Logo des Diamond Jubilee


Auch ein erfahrener Reiseführer braucht manchmal eine Ruhepause!

Das ganze Königreich Grossbritannien feierte vom 2.6. bis 5.6.  2012 den 60. Jahrestag der Thronbesteigung von Elizabeth II. Auch das wechselhafte Wetter konnte die EngländerInnen nicht davon abhalten, das Jubiläum im ganzen Land fröhlich zu feiern. In London waren über eine Million Menschen auf der Strasse. Im ganzen Land wurden Picknicks abgehalten. Die Königin trat an verschiedenen Anlässen auf: Am ersten Tag war sie am Pferderennen in Ascot, am zweiten Tag folgte die siebenstündige Flottenparade auf der Themse. Das nasskalte Wetter bescherte Prinz Philipp eine schwere Blasenentzündung, die ihn zu einem Spitalaufenthalt zwang. Am daraufolgenden Tag gab es ein Freilichtkonzert vor dem Buckingham Palace, an dem u.a. vier geadelte englische Musiker auftraten: Cliff Richard, Tom Jones, Elton John und Paul McCarthy. Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurde ein Dankgottesdienst in der St. Paul's Cathredral gefeiert, dem eine Fahrt mit der goldene Kutsche durch London folgte. - Hier einige fotografische Impressionen von den bewegten Tagen. Die Bilder können mit einem einfachen Click vergrössert werden!

Die Krönungsfeier 1953 - als Riesenbild an der Themse präsentiert
 
Flottenparade auf der Themse bei misslichen Wetterbedingungen
Die "Royal Barge" auf der Themse

Hunderttausende waren auf den Beinen, hier auf der Prachtstrasse The Mall

Paul McCartney im Konzert vor dem Buckingham Palace
Köstlichkeiten im Diamond Jubilee Tea Salon bei Fortnum & Mason
Volksfeststimmung in Londons Innenstadt
Ein Tänzchen vor dem Hotel Ritz
Devotionalien wohin das Auge reicht
Thanksgiving in der St. Paul's   Cathedral

11 März, 2012

AUF DEN SPUREN VON CESAR MANRIQUE

Auch dieses Jahr haben wir unsere Winterferien auf Lanzarote verbracht. Heuer möchte ich in Wort und Bild über das Wirken von César Manrique berichten. César Manrique ist wohl der bekannteste Sohn der kanarischen Insel Lanzarote. Mit viel Engagement und Liebe prägte er das Erscheinungsbild "seiner" Insel aktiv mit. Ihm ist es zu verdanken, dass die natürliche Schönheit Lanzarotes nicht im Massentourismus versank, sondern durch die harmonische Kombination aus Kunst und Natur hervorgehoben wurde.

César Manrique (1919-1992), wurde in Arrecife (Lanzarote) geboren. Nach Abschluss seines Studiums an der "Academia de Bellas Artes de San Fernando" in Madrid (wo er von 1945 bis 1964 lebte), stellte er seine Gemälde häufig innerhalb und ausserhalb Spaniens aus. Er reiste um die Welt, und im Jahr 1964 zog er nach New York. Die unmittelbare Erfahrung des amerikanischen abstrakten Expressionismus, der Pop Art, der neuen Skulptur und der kinetischen Kunst, führte ihn zu einer visuellen Kultur, die für seinen späteren kreativen Werdegang bestimmend wurde. 1966 kehrte er endgültig nach Lanzarote zurück. Auf der Insel, auf der zu dieser Zeit die touristische Entwicklung begann, förderte er ein nachhaltiges Interventionsmodell, das dafür sorgte, das natürliche und kulturelle Erbe der Insel zu schützen. Dieses Modell war entscheidend dafür, dass die UNESCO 1993 Lanzarote zum Biosphärenreservat erklärte.
Die sieben Sehenswürdigkeiten Lanzarotes, die von César Manrique geschaffen wurden: Jameos del Agua, Cueva de los Verdes , sein Haus in Tahiche, heute Sitz der Fundación César Manrique, der Mirador del Rio, Jardin de Cactus , das Monumento al Campesino (Monumento a la Fecundidad) und den Umbau des Castillo de San José in Arrecife (Museo Internacional de Arte Contemporáneo).


Monumento al Campesino (Monumento a la Fecundidad)
Mirador del Rio
Jameos del Agua
Cueva de los Verdes,
Fundación César Manrique
Castillo de San José in Arrecife

Jardin de Cactus

18 Februar, 2012

NEAPEL SEHEN UND DANN STERBEN?

Impressionen von einer Reise nach Kampanien im Herbst 2011.

Das blühende Leben in der Altstadt Spagnoli
Das berühmte Café Gambrinus
Castel Nuovo

Zitronenhain in Masse Lubrense
Zitronenhain in Masse Lubrense
Golf von Sorrent mit dem Vesuv im Hintergrund
Pompeji
Paestum
Villa Poppaea in Torre Annunziata 

13 Februar, 2012

KOPENHAGEN IM SOMMER 2011

Fotografische Impressionen aus dem August 2011, von oben nach unten (zum Vergrössern anklicken): Der ehemalige Kornspeicher im alten Hafen dient heute als Hotel; Nyhavn - sehr touristisch, aber trotzdem wunderschön; das moderne königliche Opernhaus; Wachablösung vor dem Schloss Amalienborg, dem Sitz der königlichen Familie; die königliche Bibliothek, der Lesesaal im Altbau und die moderne Erweiterung ("Der schwarze Diamant" genannt); das Louisiana, Museum für moderne Kunst, befindet sich 35 km nördlich von Kopenhagen in Humlebæk.

Der ehemalige Kornspeicher im alten Hafen dient heute als Hotel
Nyhavn - sehr touristisch, aber trotzdem wunderschön
Das moderne königliche Opernhaus
Wachablösung vor dem Schloss Amalienborg, dem Sitz der königlichen Familie
Die königliche Bibliothek, die moderne Erweiterung ("Der schwarze Diamant" genannt); 
Die königliche Bibliothek, der Lesesaal im Altbau

Die königliche Bibliothek, das Treppenhaus der moderne Erweiterung
Louisiana, Museum für moderne Kunst,  35 km nördlich von  Kopenhagen in Humlebæk

14 Juni, 2011

ART BASEL 2011 - SCHACH UND CHEMIE

Ein Rundgang durch die ART BASEL war auch dieses Jahr anregend und faszinierend. Aus den vielen Bildern greife ich zwei heraus, die mich inhaltlich als Schachspieler und als Bewohner der Chemiestadt Basel besonders angesprochen haben.

Das erste Bild Marcel Duchamps World Tour, Playing Chess with Tracey (2005) stammt vom englischen Künstler Peter Blake (*1932), der vor über 40 Jahren (1968) dadurch berühmt wurde, dass er das Plattencover des Beatles-Albums Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band schuf. Die älteren Semester erinnern sich bestimmt noch an das Cover. Der Künstler Marcel Duchamp (1887-1968), der sehr gut Schach spielte und einmal in der französischen Nationalmannschaft mitspielte, schuf originelle Schachfiguren. Er spielte 1963 eine fotografisch dokumentierte Schachpartie gegen das Nacktmodell Eve Babitz. Peter Blake variiert diese Geschichte und lässt Duchamp gegen die englische Künstlerin Tracey Emin (*1963) vor einem Tourbus in der Wüste antreten. Eine sehr witzige Idee - finde ich. Das besprochene Werk von Peter Blake war an der ART Basel am Stand der Waddington Custot Galleries (London) zu sehen. Das Bild ist unter der folgenden Adresse zu finden: http://www.tate.org.uk/liverpool/exhibitions/peterblake/eventseducation.shtm

Das zweite Bild, das ich vorstellen möchte, schuf der Künstler Neal Fox: Beware of the God - Albert Hofmann, 2010-2011. Die neuesten Arbeiten von Fox umfassen zwölf bleigerahmte Fenster, wie wir sie in Gotteshäusern kennen. Allerdings erwarten wir solche Szenen, wie Fox sie malt, überhaupt nicht in einer Kirche. Die neuen "Götter", vor den wir uns offenbar hüten müssen, sind z.B. ein alkoholabhängiger Countrysänger (Johnny Cash), ein umstrittener moderner Künstler (Francis Bacon) oder ein Naturwissenschaftler, dessen Entdeckung die Flowerpower-Zeit prägen sollte (Albert Hofmann).

Albert Hofmann (1906-2008) ist bekanntlich der Entdecker der Droge LSD. Er hatte die Substanz, die von Künstlern und Musikern in den sechziger Jahren als halluzinogenes Wundermittel verherrlicht wurde, 1938 als Forscher der Basler Firma SANDOZ durch Zufall entdeckt und darauf eine ungewollte psychedelische Fahrt auf seinem Velo erlebt (auf dem Bild sieht man oben einen Fahrradlenker!) Man beachte die verschiedenen Symbole auf dem Bild, u.a. das Firmenlogo von Sandoz. Drei der zwölf Scheiben aus dem Zyklus Beware of the God (darunter diejenige mit Albert Hofmann) waren an der ART bei der Galerie Daniel Blau (London) zu sehen. Der ganze Zyklus der zwölf Glasscheiben kann unter der folgender Adresse abgerufen werden: http://www.danielblau.com/exhibitions/2011/neal-fox-4/

23 März, 2011

LANZAROTE WINTER 2011


Impressionen einer faszinierenden Insel: Der Winter zeigt die Insel von ihrer besten Seite. Noch ist nicht alles verdorrt, es blüht und grünt (fast) überall.

Dorfplatz von Yaiza
Ein entzückendes "Casa Rural" in Playa Blanca
Blick vom Ort Playa Blanca auf die Nachbarinsel Fuerteventura



Das Palmental Haria
El Golfo

Montañas del Fuego

19 November, 2010

HERBSTIMPRESSIONEN AUS LONDON

Unserer letzter Aufenthalt in London war im Milleniumsjahr 2000 - es war höchste Zeit, wieder einmal unsere Lieblingsstadt zu besuchen. Das London Eye - das Riesenrad, das 2000 errichtet wurde und eigentlich nur ein Jahr lang seine Runden drehen sollte - steht immer noch und ist unverändert ein Publikumsmagnet. Unser Aufenthalt anfangs Oktober 2010 stand auch meteorologisch unter einem Glücksstern: Eine ganze Woche lang regnete es nie!

Unser Hotel lag im Bloomsbury-Quartier in der Nähe des Russell-Square. Bloomsbury ist ein lebhaftes Quartier mit vielen kleinen Quartierläden und Restaurants: Es hat uns dort gut gefallen.
Die Tube-Station Russell Square


Der Russel Square: eine kleine grüne Oase im belebten Quartier...


... mit mehrfachem Anschluss in die weite Welt


Covent Garden


Das London Eye dreht immer noch seine Runden


Sea Containers House an der Themse


Das Pub an der Southbank mit dem schönsten Blick auf die Themse


Blick auf die South Bank: Die TATE MODERN (Architekten: Herzog & De Meuron), zeigt bis Januar 2011 eine grossartige Gauguin-Ausstellung

Blick vom Pub Founders Arms auf die Milleniums Bridge
und auf die St. Pauls Cathedral

Art Déco im Michelin House...


...in dem sich das trendige Restaurant "Bibendum" befindet.
Auf dem Tellerrand ist zu lesen "nunc est bibendum"!

Das Emirate Stadium innen (60'000 Plätze)...
... und aussen. Hier trägt Arsenal London seine Heimspiele austrägt

Werbung in der Tube: Das blaue und das rote Album der Beatles - remastered


Die ehemaligen EMI-Studios an der Abbey Road,
wo die Beatles ihre Tonträger aufnahmen

Der berühmteste Fussgängerstreifen Londons an der Abbey Road


Herbststimmung an der Themse in Richmond
Ausflug ins Grüne nach Richmond: Hier lässt sich gut sein


Treewalk in Kew Garden: Bäume von oben betrachtet