08 Dezember, 2007
10 März, 2007

26 Februar, 2007

César Keiser hat die Schweizer Kabarett-Geschichte jahrzehntelang entscheidend mitgeprägt. «Cés» Keiser, mit bürgerlichem Vornamen Hanspeter, wurde am 4. April 1925 in Basel geboren. Er machte vorerst eine Ausbildung zum Fachlehrer in Zeichnen, Schreiben und Hand-arbeiten. 1947 gründete er mit Kollegen das Studenten-cabaret «Kikeriki».
"Drei Herren aus Terzen mit Karten
Die harrten auf den Vierten in Quarten
Der Vierte jedoch
Sass in Quinten im Loch -
Da kann man in Quarten lang warten." (Opus 3, 1964)
"Da bekehrte ein Doktor aus Schweden
Kannibalen zu schalen Diäten
Paar Wochen ging's fein
Dann bekam leider ein
Kannibal Appetit - Lasst uns beten!" (Opus 11, 1985)
16 Februar, 2007
ARNIM TÖPEL: NEWA DE KAPP04 Februar, 2007
DAS KAMEL IM KREISELGrosshöchstetten ist im Festtaumel: Heute wird der nagelneue Verkehrskreisel eingeweiht. In der Kreiselmitte steht - ein Kamel. Das ganze Dorf ist da, lauscht den Ansprachen und bewundert die eigenwillige Kreiselkunst. Auch Schön. Georg Schön, Metzgerssohn, nie gross aus Grosshöchstetten raus gekommen. Und Gut. Katharina Gut, Matrosentochter aus Hamburg, mit Emmentaler Wurzeln. Sie ist unterwegs in delikater Mission: Sie hat einen Hof samt Kuh geerbt und sucht einen Bauern, Heirat nicht ausgeschlossen. Wenn das nur gut geht.
Herr Schön und Frau Gut, die wundersamen Figuren aus dem ersten Bühnenprogramm von schön&gut, treffen wieder aufeinander, und wieder ist ein Feuerwerk garantiert von Fantasie, Wortwitz, Poesie und politischer und gesellschaftlicher Satire. Und die Spannung ist gross: Findet Frau Gut ihren Bauern oder entscheidet sie sich für den Metzger? Was hat das für Folgen für die Kuh? Und über allem thront die letzte grosse Frage: Wie um Himmels Willen kam das Kamel in den Kreisel?
Zweieinhalb Jahre lang und über 150 Mal spielten «schön&gut» ihr erstes Bühnenprogramm «Eine Liebesgeschichte», die wundersamen Episoden aus dem Leben von Katharina Gut und Georg Schön, ausgezeichnet mit dem «Salzburger Stier» 2004. Seien Sie nun gespannt auf das neue Programm der zwei jungen Schweizer Kabarettisten Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter.
27 Januar, 2007
MUTANFALL – EIN ANGSTHASE SCHIESST ZURÜCKTypenkabarett von und mit Helmut Schleich
In seinem letzten Programm «Das Auge isst man mit» stellte Helmut Schleich als glänzender Satire-Koch ein genial-schmackhaftes Menü zusammen. Geistreich, geschliffen und gemein verwandelte er sich schauspielerisch in die wahnsinnigsten Typen. Nun präsentiert er sein drittes Solo-Programm. Ein Kabarett-Abend rund um das Lebensgefühl, auf brüchigem Boden zu stehen. Aber mit unverschämt guter Laune. Darin hat er all seine schrägen Charaktere zusammengetrommelt und spielt beherztes Typenkabarett. Doch Pech gehabt! Der Chef ist unpässlich! Schleich kommt nicht. Dafür kommt Max, ein Ein-Euro-Jobber und Profi-Laie, der nun den Aushilfskabarettisten mimen muss. Und der stellt sie alle vor: Ferdinand Flügel, Angstmachermeister in der 4. Generation, der alle topaktuellen Phobien, Hysterien, Sorgen, sogar den hundsgemeinen Schiss im Angebot hat, den überdrehten holländischen Showmaster Kack van Houten, der die Angst des Zuschauers vorm Mitmachen schürt, den grosskotzigen Humorproduzenten Bodo Bolsenkötter, für den das Publikum der «Witzendverbraucher» ist, Ordnungsfanatiker Schmitzke und viele andere Hasenfüsse und Grossmäuler mehr. Schwitzend, schnaubend, Grimassen schneidend, fein-gemein, voller Wucht und Elan, schlüpft ein glänzend agierender Erzkomödiant mit unverschämt guter Laune in die Rollen seiner Protagonisten. Das ist kühnes Kabarett, angereichert mit draufgängerischem Witz, bösem Spott und kernigen Skurrilitäten.
08 Januar, 2007

ANDREAS REBERS: "LIEBER VOM FACHMANN"
12 November, 2006

FRAUEN SIND AUCH NICHT BESSER
Musikkabarett im Teufelhof Basel, Schweizer Premiere
Die Berlinerin Annette Kruhl stellt sich die grundlegenden Fragen im Leben einer Frau, die unwiderruflich auf die Vierzig zugeht: Warum sind 80 Prozent der Frauen besessen davon, samstags den ganzen Tag shoppen zu gehen? Wie kommen Menschen dazu, ihr Kind Tristan zu nennen? Was bedeutet wahres Glück, wenn man Mutter von zwei Kindern ist? Wie plant man den perfekten Seitensprung? Wo sind die Schmetterlinge im Herbst? Und vor allem: Sind Jungs wirklich döfer als Mädchen? Denn auch die Männer spielen wieder eine nebensächliche Rolle: Vermeintlich gute Freunde und fähige Männer werden ebenso entlarvt wie aussichtslose Begegnungen.
Auf der Suche nach sich selbst verliert Annette Kruhl zwar ständig den roten Faden, redet grundsätzlich zu viel, hält sich trotz allem aber für eine Superfrau. Eine erschreckende Bilanz, die nur einen einzigen Schluß nahelegt: Frauen sind auch nicht besser.
22 Oktober, 2006

HARLEKIN SUCHT COLOMBINE
