
Das Überschreiten der Grenzen zwischen Malerei und anderen Medien, das Experimentelle und die Betonung des Prozessualen wiesen Munch als Vertreter der Moderne aus, sagte Buchhart. So unterzog Munch Werke gar der so genannten "Rosskur" und setzte sie der Witterung im Freien aus, womit der natürliche Zerfall Teil des Werks wurde. Kein anderer Künstler widersetzte sich zudem so stark den Konventionen seiner Zeit, wie Buchhart sagte: Munch sei "einmalig radikal" gewesen. Einsamkeit, Liebe und Tod sind die großen Themen Munchs, die er in wohl unvergleichlicher Eindringlichkeit behandelt. Die feierliche Eröffnung mit Königin Sonja von Norwegen fand am Samstag 17. März 2007 statt.
Nach der kleineren Ausstellung von Werken Munchs in Palma de Mallorca im letzten Herbst (siehe mein Archiv) kommt Munch einmal mehr zu Ehren. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler in Riehen wurde um eine Woche verlängert und dauert noch bis zum 22. Juli 2007.







