KARPOW AM WEF IN DAVOS30 Januar, 2007
KARPOW AM WEF IN DAVOS27 Januar, 2007
MUTANFALL – EIN ANGSTHASE SCHIESST ZURÜCKTypenkabarett von und mit Helmut Schleich
In seinem letzten Programm «Das Auge isst man mit» stellte Helmut Schleich als glänzender Satire-Koch ein genial-schmackhaftes Menü zusammen. Geistreich, geschliffen und gemein verwandelte er sich schauspielerisch in die wahnsinnigsten Typen. Nun präsentiert er sein drittes Solo-Programm. Ein Kabarett-Abend rund um das Lebensgefühl, auf brüchigem Boden zu stehen. Aber mit unverschämt guter Laune. Darin hat er all seine schrägen Charaktere zusammengetrommelt und spielt beherztes Typenkabarett. Doch Pech gehabt! Der Chef ist unpässlich! Schleich kommt nicht. Dafür kommt Max, ein Ein-Euro-Jobber und Profi-Laie, der nun den Aushilfskabarettisten mimen muss. Und der stellt sie alle vor: Ferdinand Flügel, Angstmachermeister in der 4. Generation, der alle topaktuellen Phobien, Hysterien, Sorgen, sogar den hundsgemeinen Schiss im Angebot hat, den überdrehten holländischen Showmaster Kack van Houten, der die Angst des Zuschauers vorm Mitmachen schürt, den grosskotzigen Humorproduzenten Bodo Bolsenkötter, für den das Publikum der «Witzendverbraucher» ist, Ordnungsfanatiker Schmitzke und viele andere Hasenfüsse und Grossmäuler mehr. Schwitzend, schnaubend, Grimassen schneidend, fein-gemein, voller Wucht und Elan, schlüpft ein glänzend agierender Erzkomödiant mit unverschämt guter Laune in die Rollen seiner Protagonisten. Das ist kühnes Kabarett, angereichert mit draufgängerischem Witz, bösem Spott und kernigen Skurrilitäten.
08 Januar, 2007

ANDREAS REBERS: "LIEBER VOM FACHMANN"
07 Januar, 2007

So spektakulär der Fund ist, so spektakulär ist auch die Fundgeschichte: Februar 2002, Hotel Hilton, Bar im Untergeschoss: Basler Fahnder beschlagnahmen die Himmelscheibe von Nebra. Raubgräber wollten hier den Schatz aus Sachsen-Anhalt illegal verkaufen - einen Fund von unschätzbarem Wert. Die Bronzescheibe mit Goldauflagen zeigt uns die älteste bekannte Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte. Sie ist ein Schlüsselfund für Archäologie, Astronomie und Religionsgeschichte! Die Bronzescheibe wurde vor 3600 Jahren zusammen mit Prunkschwertern, Schmuck und Gerät auf dem Gipfel des Mittelberges bei Nebra (Sachsen-Anhalt) vergraben und an dieser Stelle im Sommer 1999 gefunden.
Dieser Fund ist Anlass, das Zeitalter der Himmelsscheibe zu neuem Leben zu erwecken. Die hochkarätigen Exponate, welche in der Basler Barfüsserkirche ausgestellt werden, veranschaulichen die bronzezeitlichen Mythen und Riten, die das einzigartige Bild der Himmelscheibe besser verstehen lassen. Der natürliche Reichtum Mitteleuropas – Kupfer, Salz und fruchtbare Böden - bildete die Machtgrundlage für die im Zentrum Europas ansässigen Fürsten, die Güter aus nah und fern tauschten. Grabanlagen, Goldschmuck, Prunkwaffen, Bronzeschätze und natürlich die Himmelsscheibe sind als ihre Statussymbole überliefert und geben Einblick in die geistige Welt um 1600 v. Chr. Nach Halle, Kopenhagen, Wien und Mannheim war Basel die einzige Schweizer Station dieses archäologischen Sensationsfundes!
17 Dezember, 2006
HOMMAGE AN PAUL CÉZANNE26 November, 2006
MUSICAL IM THEATER BASEL: ON THE TOWNDie Basler Theater haben in dieser Saison eine gute und sehr schmissige Inszenierung von Leonard Bernsteins erstem Musical "On the Town" hingelegt. Dieses Musical entstand durch einen Zufall. Als sich Leonard Bernstein einer Operation unterziehen mußte, wurde sein Freund Adolph Green zur gleichen Zeit ins Krankenhaus eingeliefert. Sie entwickelten lebhafte Gespräche und einen intensiven Gedankenaustausch. Bernstein, Green und Betty Comden hatten kurz zuvor beschlossen das Ballett "Fancy Free" als Grundlage für ein Musical zu benützen. Bernstein war begeistert von der Idee, selbst einmal ein Broadway-Musical zu komponieren. Das Krankenhaus lieferte die Gelegenheit für ausführliche Besprechungen. Schnell waren die musikalischen Grundideen fertig. Das Musical "On the Town" wurde am 13. Dezember 1944 in Boston uraufgeführt. Am 28. Dezember 1944 fand die New Yorker Premiere statt. Für die Choreographie war Jerome Robbins verantwortlich. Die Produzenten waren Oliver Smith und Paul Feigay. Es erzählt von den Abenteuern dreier Matrosen, die 24 Stunden Landurlaub haben. Alle drei haben ihre eigene Vorstellung, wie sie die Stadt und eines ihrer Mädchen erobern können.
18 November, 2006

IRENE ZURKINDEN (1909-1987)
Die Malerin, Zeichnerin, Illustratorin und Lithografin Irène Zurkinden zählt sicher zu den herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten der Stadt Basel. Als Mitbegründerin der legendären Künstlervereinigung «Gruppe 33» ist die 1909 in Basel geborene und 1987 verstorbene Künstlerin vor allem durch ihre Porträts, Pariser Szenen und die Zirkus- und Fasnachtsmotive bekannt geworden. Trotz der zahlreichen bedeutenden Einzelausstellungen gab es bis heute keine Publikation über das facetten- und umfangreiche Schaffen von Irène Zurkinden, das einen Zeitraum von über 60 Jahren umfasst. Die vorliegende Monografie von Hans-Joachim Müller vermittelt einen vertieften Einblick die Basler Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts und bietet einen repräsentativen Überblick über das Werk und die schillernde Person Irène Zurkinden. Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellung «Irène Zurkinden und die Gruppe 33» in der Galerie Carzaniga Basel vom 18. November 2006 bis 13. Januar 2007. Bild: Damenportrait, um 1940, Oel auf Leinwand 131 x 97 cm