
ANDREAS REBERS: "LIEBER VOM FACHMANN"


HOMMAGE AN PAUL CÉZANNE
MUSICAL IM THEATER BASEL: ON THE TOWNDie Basler Theater haben in dieser Saison eine gute und sehr schmissige Inszenierung von Leonard Bernsteins erstem Musical "On the Town" hingelegt. Dieses Musical entstand durch einen Zufall. Als sich Leonard Bernstein einer Operation unterziehen mußte, wurde sein Freund Adolph Green zur gleichen Zeit ins Krankenhaus eingeliefert. Sie entwickelten lebhafte Gespräche und einen intensiven Gedankenaustausch. Bernstein, Green und Betty Comden hatten kurz zuvor beschlossen das Ballett "Fancy Free" als Grundlage für ein Musical zu benützen. Bernstein war begeistert von der Idee, selbst einmal ein Broadway-Musical zu komponieren. Das Krankenhaus lieferte die Gelegenheit für ausführliche Besprechungen. Schnell waren die musikalischen Grundideen fertig. Das Musical "On the Town" wurde am 13. Dezember 1944 in Boston uraufgeführt. Am 28. Dezember 1944 fand die New Yorker Premiere statt. Für die Choreographie war Jerome Robbins verantwortlich. Die Produzenten waren Oliver Smith und Paul Feigay. Es erzählt von den Abenteuern dreier Matrosen, die 24 Stunden Landurlaub haben. Alle drei haben ihre eigene Vorstellung, wie sie die Stadt und eines ihrer Mädchen erobern können.

AUSSTELLUNG EDVARD MUNCH IN PALMA
Die Berlinerin Annette Kruhl stellt sich die grundlegenden Fragen im Leben einer Frau, die unwiderruflich auf die Vierzig zugeht: Warum sind 80 Prozent der Frauen besessen davon, samstags den ganzen Tag shoppen zu gehen? Wie kommen Menschen dazu, ihr Kind Tristan zu nennen? Was bedeutet wahres Glück, wenn man Mutter von zwei Kindern ist? Wie plant man den perfekten Seitensprung? Wo sind die Schmetterlinge im Herbst? Und vor allem: Sind Jungs wirklich döfer als Mädchen? Denn auch die Männer spielen wieder eine nebensächliche Rolle: Vermeintlich gute Freunde und fähige Männer werden ebenso entlarvt wie aussichtslose Begegnungen.
Auf der Suche nach sich selbst verliert Annette Kruhl zwar ständig den roten Faden, redet grundsätzlich zu viel, hält sich trotz allem aber für eine Superfrau. Eine erschreckende Bilanz, die nur einen einzigen Schluß nahelegt: Frauen sind auch nicht besser.