ARNIM TÖPEL: NEWA DE KAPP16 Februar, 2007
ARNIM TÖPEL: NEWA DE KAPP04 Februar, 2007
DAS KAMEL IM KREISELGrosshöchstetten ist im Festtaumel: Heute wird der nagelneue Verkehrskreisel eingeweiht. In der Kreiselmitte steht - ein Kamel. Das ganze Dorf ist da, lauscht den Ansprachen und bewundert die eigenwillige Kreiselkunst. Auch Schön. Georg Schön, Metzgerssohn, nie gross aus Grosshöchstetten raus gekommen. Und Gut. Katharina Gut, Matrosentochter aus Hamburg, mit Emmentaler Wurzeln. Sie ist unterwegs in delikater Mission: Sie hat einen Hof samt Kuh geerbt und sucht einen Bauern, Heirat nicht ausgeschlossen. Wenn das nur gut geht.
Herr Schön und Frau Gut, die wundersamen Figuren aus dem ersten Bühnenprogramm von schön&gut, treffen wieder aufeinander, und wieder ist ein Feuerwerk garantiert von Fantasie, Wortwitz, Poesie und politischer und gesellschaftlicher Satire. Und die Spannung ist gross: Findet Frau Gut ihren Bauern oder entscheidet sie sich für den Metzger? Was hat das für Folgen für die Kuh? Und über allem thront die letzte grosse Frage: Wie um Himmels Willen kam das Kamel in den Kreisel?
Zweieinhalb Jahre lang und über 150 Mal spielten «schön&gut» ihr erstes Bühnenprogramm «Eine Liebesgeschichte», die wundersamen Episoden aus dem Leben von Katharina Gut und Georg Schön, ausgezeichnet mit dem «Salzburger Stier» 2004. Seien Sie nun gespannt auf das neue Programm der zwei jungen Schweizer Kabarettisten Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter.
30 Januar, 2007
KARPOW AM WEF IN DAVOS27 Januar, 2007
MUTANFALL – EIN ANGSTHASE SCHIESST ZURÜCKTypenkabarett von und mit Helmut Schleich
In seinem letzten Programm «Das Auge isst man mit» stellte Helmut Schleich als glänzender Satire-Koch ein genial-schmackhaftes Menü zusammen. Geistreich, geschliffen und gemein verwandelte er sich schauspielerisch in die wahnsinnigsten Typen. Nun präsentiert er sein drittes Solo-Programm. Ein Kabarett-Abend rund um das Lebensgefühl, auf brüchigem Boden zu stehen. Aber mit unverschämt guter Laune. Darin hat er all seine schrägen Charaktere zusammengetrommelt und spielt beherztes Typenkabarett. Doch Pech gehabt! Der Chef ist unpässlich! Schleich kommt nicht. Dafür kommt Max, ein Ein-Euro-Jobber und Profi-Laie, der nun den Aushilfskabarettisten mimen muss. Und der stellt sie alle vor: Ferdinand Flügel, Angstmachermeister in der 4. Generation, der alle topaktuellen Phobien, Hysterien, Sorgen, sogar den hundsgemeinen Schiss im Angebot hat, den überdrehten holländischen Showmaster Kack van Houten, der die Angst des Zuschauers vorm Mitmachen schürt, den grosskotzigen Humorproduzenten Bodo Bolsenkötter, für den das Publikum der «Witzendverbraucher» ist, Ordnungsfanatiker Schmitzke und viele andere Hasenfüsse und Grossmäuler mehr. Schwitzend, schnaubend, Grimassen schneidend, fein-gemein, voller Wucht und Elan, schlüpft ein glänzend agierender Erzkomödiant mit unverschämt guter Laune in die Rollen seiner Protagonisten. Das ist kühnes Kabarett, angereichert mit draufgängerischem Witz, bösem Spott und kernigen Skurrilitäten.
08 Januar, 2007

ANDREAS REBERS: "LIEBER VOM FACHMANN"
07 Januar, 2007

So spektakulär der Fund ist, so spektakulär ist auch die Fundgeschichte: Februar 2002, Hotel Hilton, Bar im Untergeschoss: Basler Fahnder beschlagnahmen die Himmelscheibe von Nebra. Raubgräber wollten hier den Schatz aus Sachsen-Anhalt illegal verkaufen - einen Fund von unschätzbarem Wert. Die Bronzescheibe mit Goldauflagen zeigt uns die älteste bekannte Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte. Sie ist ein Schlüsselfund für Archäologie, Astronomie und Religionsgeschichte! Die Bronzescheibe wurde vor 3600 Jahren zusammen mit Prunkschwertern, Schmuck und Gerät auf dem Gipfel des Mittelberges bei Nebra (Sachsen-Anhalt) vergraben und an dieser Stelle im Sommer 1999 gefunden.
Dieser Fund ist Anlass, das Zeitalter der Himmelsscheibe zu neuem Leben zu erwecken. Die hochkarätigen Exponate, welche in der Basler Barfüsserkirche ausgestellt werden, veranschaulichen die bronzezeitlichen Mythen und Riten, die das einzigartige Bild der Himmelscheibe besser verstehen lassen. Der natürliche Reichtum Mitteleuropas – Kupfer, Salz und fruchtbare Böden - bildete die Machtgrundlage für die im Zentrum Europas ansässigen Fürsten, die Güter aus nah und fern tauschten. Grabanlagen, Goldschmuck, Prunkwaffen, Bronzeschätze und natürlich die Himmelsscheibe sind als ihre Statussymbole überliefert und geben Einblick in die geistige Welt um 1600 v. Chr. Nach Halle, Kopenhagen, Wien und Mannheim war Basel die einzige Schweizer Station dieses archäologischen Sensationsfundes!
17 Dezember, 2006
HOMMAGE AN PAUL CÉZANNE